Liebe Leute,

ja, spannend isses geworden, das Ringen um die höchsten Ämter in den Rathäusern von Wolfratshausen und Geretsried. Beim ersten Anlauf vor knapp zwei Wochen lagen Felix Meixner und Hans Heilinglechner in Wolfratshausen und Michael Müller und Robert Lug in Geretsried sozusagen Kopf an Kopf, keiner hat beim ersten Anlauf das Rennen um die höchste politische Verantwortung in der Stadt gewinnen können. Diesen Sonntag gilt’s nun, da entscheidet sich, wer die nächsten Jahre jeweils an der Spitze stehen wird.

Das aktive und passive Wahlrecht für alle volljährigen Staatsbürger/innen ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit. Noch in der ersten Hälfte des 19.Jahrhundert war es in weiten Teilen Deutschlands nur den reichen Männern vorbehalten, ab 1867 allen Männern ab 25 Jahren, ab 1918 wurde das Verhältniswahlrecht eingeführt, und seit 1918 dürfen in Deutschland – hurraaahhh!! – auch die Frauen wählen. Welch ein Fortschritt! Denn es ging auch in der Geschichte auch unseres Landes die meiste Zeit nicht demokratisch zu, und das Wahlrecht für alle ist über weite Strecke teilweise mühsam errungen worden. Aktuell blicken insbesondere wir im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen auf ein befriedetes, demokratisches, wirtschaftlich stabiles und wunderschönes Land, in dem sich vermutlich alle glücklich preisen, dort ihren Lebensmittelpunkt haben zu können. Wenn das nicht Grund genug ist, sich für die politischen Belange in der Heimat besonders zu interessieren und auf alle Fälle wählen zu gehen?

Mit umso größerer Betrübnis blicke ich auf die so niedrige Gesamt-Wahlbeteiligung beim ersten Durchgang am 16.März. Und so möchte alle Wolfratshauser/innen und Geretsrieder/innen herzlichst und nachdrücklich aufrufen, an diesem Sonntag, den 30.März, bei den Stichwahlen ihre Stimmen abzugeben. Mithilfe der reichlich verteilten Informationsblätter, der Medien insgesamt und der umfassenden Berichterstattung durch die Landkreispresse konnten und können sich alle ausreichend informieren. Und keine Sorge: eine Wahlempfehlung gibt es an dieser Stelle nicht, als mündige Bürger/innen sind Sie alle in der Lage, selbstständig zu entscheiden!

Für die Kommunalwahlen kandidierten in beiden Städten auch 2014 wieder eine Vielzahl engagierter Demokraten, die sich überwiegend schon viele, viele Jahre für die Belange vor Ort – neben ihren beruflichen Tätigkeiten – eingesetzt haben, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Ansätzen. Allesamt haben sie für diesen Einsatz – in der Regel ist der wahrscheinlich meistens ehrenamtlich – die Achtung der Bevölkerung verdient. Und es ist nun an uns allen, durch unseren Urnengang dafür zu sorgen, dass der nach unserer persönlichen Ansicht bestgeeignetste Kandidat die oberste politische Verantwortung übernimmt. Und mit diesem Urnengang auch unserer Achtung des politischen Engagements allgemein Nachdruck zu verleihen. Wer durch Nicht-Wählen Protest bekunden oder gar seiner Politik-Verdrossenheit Ausdruck verleihen möchte, hat aus meiner Sicht die falsche Methode gewählt. Besser als nicht wählen zu gehen ist dann, sich selbst und seine Vorstellungen von einem guten Leben im Landkreis bei den nächsten Kommunalwahlen zur Wahl zu stellen. Also, gehen Sie zur Wahl, stimmen Sie ab, bestimmen Sie mit!!

Assunta Tammelleo
Kulturbühne Hinterhalt
KIL Kulturverein Isar Loisach e.V. (Mitglied des Vorstands)

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